siehe auch unser Banner am Gemeindehaus in Ditzingen, gegenüber Hinter dem Schloss 17

Banner an St. Maria Ditzingen unterstützt die Maria 2.0-Aktion #ChangeInChurch, #TatenStattWarten

Mariette Machmer und Martina Prosch von der Aktionsgruppe Maria, schweige nicht! im Südlichen Strohgäu. Foto: Anne Barbier-Piepenbrock

Seit Samstag 4.3.22 ist es unübersehbar – das prominent platzierte Banner „2.0“ am Balkon des Gemeindezentrums von St. Maria Ditzingen. Denn unsere örtliche Aktionsgruppe möchte sich auch optisch solidarisch erklären mit der neuen Kampagne von Maria 2.0. Unter dem Motto #ChangeInChurch, #TatenStattWarten macht sich die katholische Reforminitiative künftig an jedem ersten Wochenende im Monat für Veränderung stark. Die Premiere fand symbolträchtig am 5. und 6. März 2022 statt, am Wochenende vor der Deutschen Bischofskonferenz.

Pressemitteilung

Jetzt ist die Zeit

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Unter dem Motto #ChangeInChurch, #TatenStattWarten wird Maria 2.0 an jedem ersten Wochenende im Monat bundesweit Aktionen durchführen, um die Bischöfe an ihre während des „Synodalen Weges“ gegebenen Versprechen zu erinnern. Wir beginnen mit unseren Aktionen am 5./6. März, dem Wochenende vor der Bischofskonferenz.

Viele der Vorhaben, auf die sich die Mitglieder des „Synodalen Weges“ geeinigt haben, sind sofort umsetzbar. Jetzt liegt es an den Bischöfen, zu handeln, statt zu reden.

Mit der Aktion #ChangeInChurch, #TatenStattWarten setzt sich Maria 2.0, gemeinsam mit allen, die sich für Veränderungen stark machen, für Reformen in der katholischen Kirche ein. Maria 2.0 fordert die deutschen Bischöfe auf, konkrete Schritte zu vereinbaren und endlich unverzüglich mit ihrer Umsetzung zu beginnen. Worte haben wir genug gehört! 

Unsere Forderungen sind bekannt. Insbesondere fordern wir umgehend:

>          Die schonungslose Aufklärung und Aufarbeitung von Missbrauch in der katholischen Kirche – die in vielen Diözesen 2 Jahre nach der Veröffentlichung der MHG Studie noch nicht einmal begonnen hat – gehört in staatliche Hände. Alle (!) Akten müssen einer einzurichtenden unabhängigen, staatlichen Aufklärungskommission zur Verfügung gestellt werden.

>          Das kirchliche Arbeitsrecht muss dringend geändert werden – für eine Kirche ohne Angst! Die Regelungen müssen umgehend an staatliche Normen angepasst werden, damit die vom Staat zugestandenen Sonderrechte nicht zur Diskriminierung bestimmter Personengruppen führen.

>          Dienste und Ämter sind ohne Einschränkungen für alle Menschen zu öffnen.

Gemeinsam mit anderen Reformgruppen organisieren wir in vielen Städten und Orten unterschiedliche Aktionen, um unsere Forderungen zu untermauern. Informationen über Orte und Zeiten sind auf unserer Webseite zu finden: www.Maria2.0Deutschland.de

Wir wollen so eine breite Bewegung für eine Kirche der Zukunft initiieren.

Kontakt: Maria2.0_Germany@gmx.de