Gedanken zum Motto

von Eck­hard Raabe

Wie sieht’s aus? Das fragt man einen Fre­und, wenn man sich nach langer Zeit wieder­sieht. Das fragt man das Kind, wenn es nach der Schule nach Hause kommt. Das fragt man eine Kol­le­gin zur Begrüßung. Nicht immer erwartet man eine detail­lierte Antwort. Eher will man seine Anteil­nahme bezeu­gen: Ich inter­essiere mich für dich. Ich nehme an deinem All­t­ag teil. Mit dem Slo­gan „Wie sieht’s aus?“ will die Diözese eben das: Anteil nehmen am Denken und Glauben der Katho­liken und Katho­likin­nen. Nach der großen Unruhe, die das Pub­lik­w­er­den der Miss­brauchs­fälle auch in der Diözese Rot­ten­burg-Stuttgart aus­gelöst hat, und dem immer lauter wer­den­den Ruf nach Verän­derung in der Kirche, soll die Wahl der Kirchengemeinderäte/innen mit einem Dia­log begin­nen. Diesen Dia­log anzus­toßen, dazu soll die Inter­net­seite www.wiesiehtsaus.de einen Beitrag leis­ten. Dort sollen die The­men, die die Men­schen und auch die Medi­en­welt beherrscht haben, benan­nt und disku­tiert wer­den kön­nen. Die Diskus­sio­nen wer­den die neuen Räte in ihren Gemein­den nach der Wahl fort­set­zen. Dort wer­den sie konkret nach neuen Wegen hin zu ein­er erneuerten Kirche an vie­len Orten suchen.